24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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#15YearChallenge

Veröffentlicht:

Im Raum stehen FLOW-Personalnummer 52 und FLOW-Personalnummer 53 und schwelgen in Erinnerungen an ihren ersten gemeinsamen Gruppendienst im Jahr 2004. „Wenn ich an die Zeit zurückdenke, ist es schon Wahnsinn! Unser Büro war damals auch gleichzeitig Küche und Bereitschaftszimmer. Unter der Fensterbank stand eine Schlafcouch, auf der Fensterbank die Akten und Ordner. Man kann sagen, da hat sich schon einiges verändert in den letzten 15 Jahren“, erklärt Barbara Freundt. Auch ihre Beziehung zu Marco Hoppe-Wichert, mit dem sie gemeinsam in der damaligen WG Witten begonnen hat, unterlag einem kleinen Wechselbad der Gefühle. Die beiden sind heutzutage freundschaftlich verbunden, haben miterlebt, wie die Kinder des anderen groß wurden. Dabei kannten sich die beiden schon vor ihrer FLOW-Zeit von der Arbeit bei einem anderen Jugendhilfeträger. „Da hat es schon Zoff zwischen uns gegeben. Aber als der Zufall bei der FLOW uns wieder aufeinandertreffen ließ, konnten wir den Streit beseitigen und jetzt sind wir auch privat echte Freunde.“

 

          

Zwei, die sich gut verstehen: Marco Hoppe-Wichert und Barbara Freundt 2005 auf dem Mitarbeiterfest in Herten, und heute, im Januar 2019.

Nach drei gemeinsamen Jahren in Witten zog es zuerst Marco Hoppe-Wichert nach Datteln, danach nach Erkenschwick, wo er zusammen mit Sascha Rogowski den Bereich „OER“ aufbaute. Inzwischen ist er dort seit über zehn Jahren tätig, leitet die Projekte und bietet als Spezialkraft Antigewalt-Trainings an. „Es hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Besonders der Einfluss der sozialen Medien erschwert nicht nur den Kindern das Erwachsen werden, sondern auch uns Sozialarbeitern den Job. Die dauerhafte Erreichbarkeit ist nur ein Faktor von vielen!“
Barbara Freundt leitete viele Jahre als Regionalleiterin das Kinderschutzhaus Datteln und ist heute dortige Sachgebietsleitung sowie für Olfen und Recklinghausen.
Geschäftsführer Herrmann Muß lauscht dem kleinem „Throwback“ seiner Mitarbeiter und gibt selber einige Anekdoten zum besten. „Es kommt mir vor wie gestern, dass Marco nach seinem Anerkennungsjahr bei uns angefangen hat!“ witzelt er mit Seitenblick auf die Fotos aus vergangenen Jahren, die verteilt auf dem Tisch liegen.

 

„Was würdet ihr eurem Ich aus 2004 für heute mit auf den Weg geben, wenn ihr es nochmal treffen könntet?“, haben wir die zwei gefragt.
„Dass es anstrengend wird mit dem alten Mann“, lacht Barbara Freundt und zwinkert der Runde vielsagend zu. Sie lässt aber offen für uns, wen sie damit meint.
„Ich würde sagen, genieße die Zeit, denn so familiär wie bei den Bulldoggs und der Anfangszeit bei FLOW wird es nie wieder! Wir haben da mit den Kindern zusammen gefrühstückt jeden Tag. Und nie wäre jemand auf die Idee gekommen, um 22 Uhr nach Hause zu gehen, weil die Schicht zu Ende ist, wenn gerade Not am Mann war. Wir waren verdammt eingespielt. Die Zeit mit Barbara, Sascha und auch Stefan (Anm. d. Red. Mengel, ebenfalls noch in der FLOW tätig), war einfach super“, schließt Marco Hoppe Wichert die kleine Zeitreise ab.