24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

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Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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Andreas Budny: “Individuelle Stärken des Kindes fördern”

Veröffentlicht:

Vor zehn Jahre hat Andreas Budny seine Laufbahn zum Grundschullehrer nach dem Staatsexamen an den Nagel gehängt, um als Erzieher bei der FLOW zu arbeiten. Bereut hat er diesen Schritt nie, ganz im Gegenteil: „Ich empfinde die pädagogische Arbeit in der Jugendhilfe viel intensiver. Man benötigt eine hohe Empathie und kann dann umso besser dem Kind helfen.”

Die Arbeit mit Flüchtlingen und Kindern mit Migrationshintergrund liegt ihm besonders am Herzen: „Ich kann mich als Kind von Spätaussiedlern selbst gut damit identifizieren, wie es sich anfühlt, in einem fremden Land plötzlich die Sprache nicht zu können.“ In der Arbeit mit seinen Schützlingen erzählt er den Kindern ganz offen von eigenen Erfahrungen aus seinem Leben: „Das ist wichtig und man muss auch spannend sein für die Kinder“, weiß auch der zuständige pädagogische Leiter Daniel Mühlinghaus.

„„Ich kann gut die Gefühlswelten der Kinder nachvollziehen, war zum Beispiel selbst im Internat. Gerade die Freizeitangebote dort haben mir sehr geholfen mich zu fokussieren, selbstbewusst zu werden. Eine Identität zu bilden. Deshalb machen wir auch sehr viel Freizeitpädagogik mit den FIT-Kindern.“

Sein Lehrerwissen kann er sehr gut in die Arbeit einfließen lassen: „In den FIT-Gruppen hilft es, schulische Vorgänge zu kennen und die Kinder zu begleiten und zu fördern, ob bei Hausaufgaben oder Sprechtagen.“

Über die zurückliegenden zehn FLOW-Jahre fällt ihm zusammenfassend auf: „Obwohl ich seit zehn Jahren in der selben Organisation arbeite, habe ich tatsächlich sehr viel Berufserfahrung hier sammeln können. Ich habe stationär und ambulant gearbeitet, mit Schulkindern und Jugendlichen. Und ich habe vor allem gelernt, die Kinder individuell wahrzunehmen, die Stärken zu erkennen und zu fördern. Bei der FLOW ist es trotz der Größe immer familiär. Eine familiäre Atmosphäre. Ich hoffe sehr, gesundheitlich weiter dort tätig bleiben zu können, wo ich gerade arbeite. In der FIT FLOW Marl fühle ich mich angekommen.“

Iliana Behler: “Kinobesuche können die Beziehung stärken”

Petra Neumeiers Fazit über FLOW-Jubilarin Frau Behler ist eindeutig: „Iliana ist im Laufe der Zeit ein bisschen zur Geheimwaffe für ambulante Fälle mit Jugendlichen geworden. Sie kann einen guten Draht zu dieser Altersklasse aufbauen“. Stolz rekapituliert die pädagogische Geschäftsleitung, wie sich Frau Behler seit 2012 als pädagogische Fachkraft für ambulante Hilfen in Bottrop entwickelt hat: „Du hast gelernt gelassen und besonnen an die Sachen heran zu gehen. Eine sehr gute Fachkraft.“

Das Selbstbewusstsein im pädagogischen Wirken ist für Frau Behler mit den Erfolgen gekommen: „Unsere Fälle werden teilweise über Jahre von uns begleitet durch die Kindheit und Pubertät. Besonders schön ist es, wenn man merkt, dass die Hilfe ankommt. Wenn Jugendliche sich von selbst melden, um einen Rat zu erhalten.“ Um Vertrauen aufzubauen sieht Frau Behler vor allem gemeinsame Freizeitaktivität mit ihren Schützlingen als bestes Instrument: „Man kann sich gut unterhalten beim Spazierengehen, Eisessen, Schlittschuhlaufen. Sogar das Kino kann positiv auf ein Vertrauensverhältnis wirken!“ resümiert sie die Zeit bei der FLOW.

„Einmal bin ich mit einer Jugendlichen in einen Horrorfilm gegangen. Ich mag eigentlich keine Horrorfilme! Aber dies hat uns einen Zugang zueinander ermöglicht“, lacht sie. Die Freizeitpädagogik ist ein wichtiger Teil der sozialen Arbeit und ermöglicht es den Betreuten und Betreuenden sich auf Augenhöhe zu begegnen.

Im ambulanten Team der FLOW fühlt sich Frau Behler angekommen und beruflich glücklich. Auf die Frage nach Zukunftswünschen fällt ihr nur nach längerem Grübeln eine Kleinigkeit ein:
„Ich bin wunschlos glücklich. Wobei… wir könnten mehr Handyhalterungen in unseren Dienstfahrzeugen benötigen,“ schmunzelt sie. Wir wünschen ihr weiterhin eine gute Fahrt durch das FLOW-Universum!

Bild: v.l.n.r. Daniel Mühlinghaus, Andreas Budny, Iliana Behler und Petra Neumeier

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