24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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“Besondere Momente, wenn Ehemalige sich melden”

Veröffentlicht:

Mit ruhiger, überlegter Stimme rekapituliert Herr Weber seine bisherige Zeit bei der FLOW: “Ich muss sagen, dass ich mich hier durchgängig recht wohl und positiv gefühlt habe. Die zehn Jahre sind sehr schnell vergangen.“ Als er vor zehn Jahren in Witten als Neuling in der Kinder- und Jugendhilfe seinen Dienst aufnahm, trug die KWG FLOW Witten noch einen anderen Namen und war als Intensivstgruppe, oben, im Dachgeschoss einer Gründerzeitvilla, mitten in der Innenstadt von Witten, gerade mal ein halbes Jahr alt. Für den diplomierten Erziehungswissenschaftler, der vor der FLOW seinen Studienschwerpunkt „Rehabilitation“ in der Arbeit mit behinderten Kindern vertieft hatte, begann der neue berufliche Abschnitt mit einem durchwachsenen Eindruck:
„Es war chaotisch, da das Team und die Gruppe ja noch in der Findungsphase waren. Gleichzeitig war die pädagogische Ausrichtung sehr offen, das war super. Es gab nur drei Plätze für Kinder, die eine intensivpädagogische Betreuung benötigten. Ich war ein Einsteiger in der Jugendhilfe. Als Rehabilitationspädagoge kam ich mit an Bord, wegen eines autistischen Jungen. Damals war die WG noch explizit ausgerichtet auf die zusätzliche Aufnahme von Kindern mit Störungsbildern.”

In unseren Kleinstwohngruppen werden Kinder betreut, die häufig schwersttraumatisiert wurden. Da geht es nicht immer gemütlich zu. Wie macht man das zehn Jahre lang?
“Nun ja, es flog auch schon mal ein Feuerlöscher an mir vorbei in den letzten Jahren. In der Anfangszeit war das pädagogische Grundverständnis im Umgang mit solchen Situationen noch konfrontativ. Das hat sich grundlegend geändert und ist durch die traumapädagogische Ausrichtung der FLOW nochmal neu definiert worden. Ich stehe mittlerweile sehr dahinter!“

Was würden Sie ihrem zehn Jahre jüngerem Ich raten, wenn Sie könnten?
„Auf jeden Fall: sei gelassener.“

Was waren denn besondere Momente in den letzten zehn Jahren?
Also eigentlich ist es bis heute besonders, wenn ehemalige Kinder sich wieder bei uns melden. Wenn sie deinen Namen noch kennen, nach dir fragen. Plötzlich stehen dann 20-Jährige vor dir und quatschen ganz erwachsen. Das ist besonders und man weiß, dass man auch einen Eindruck hinterlassen hat.

Wie stellen Sie sich die nächsten zehn Jahre vor? Zukunftswünsche?
Also privat bin ich seit einem Jahr Vater. Das ist sehr ausfüllend und ich wünsche mir, dass es weiter gut läuft. Seit Kurzem koordiniere ich außerdem die KWG FLOW Witten, die jetzt aus einem neu zusammengesetzten Team aus jungen, engagierten Frauen besteht. Das ist eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Für die Gruppe wünsche ich mir ein stabiles, langlebiges Team, das die nächsten zehn Jahre gut zusammenarbeitet.

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