24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Ein sicherer Hafen im Kinderschutzhaus

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Bild: Frau Hansen nimmt mit gebührendem Abstand die Glückwünsche zum Jubiläum von Petra Neumeier entgegen.

Nach zehn Dienstjahren im Kinderschutzhaus FLOW Datteln ist Mitarbeiterin Frau Hansen ein wahres FLOW-Urgestein und unabdingbar für den reibungslosen Ablauf innerhalb der Gruppe.

Die pädagogische Geschäftsführung Petra Neumeier trifft mit ihrer Aussage „Zehn Jahre sind eine Macht!“ genau ins Schwarze, denn die Arbeit im Kinderschutzhaus ist nicht nur bereichernd, sondern auch oft herausfordernd:
„Wir stellen hier die Weichen für jedes Kind individuell ein. Das sind durchaus lebensentscheidende Maßnahmen. Frau Hansen hat als erfahrene Fachkraft den absoluten Durchblick im Dschungel des Gruppenalltags mit all ihren Verantwortlichkeiten. Das ist wichtig und sehr gut so.“ 
Jana Hansen, die nach ihrem Studium in Dortmund und der Arbeit bei verschiedenen Trägern in Dortmund und Iserlohn 2011 ihren Dienst im ersten FLOW-Kinderschutzhaus aufnahm, weiß ebenfalls um die Wichtigkeit ihrer Arbeit:
„Es ist immer wieder herausfordernd, sich auf jedes Kind einzulassen, verschiedene Mechanismen zu kennen, Sicherheit zu geben. Die Perspektive muss zu dem Kind passen, schließlich sind unsere Schützlinge gleichermaßen Spiegel und Symptomträger. Wenn ich selbst nicht ausgeglichen bin, wie können es dann die Kinder sein? “

Als „Königsdisziplin“ erkennt Petra Neumeier die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Kinderschutzhaus an, denn: „Man sieht hier viele schwere Schicksale. Das muss man aushalten können.“  

Was Frau Hansen ihrem Vergangenheits-Ich raten würde, würde Sie heute noch einmal vor Beginn ihrer ersten Schicht vor den Türen des Kinderschutzhauses  stehen?

„Bleib‘ ganz entspannt!“, fällt Frau Hansens Tipp aus und er erinnert an eine Art Mantra, das bereits viele FLOW-KollegInnen in den Interviews der letzten Jahre empfohlen haben. Offensichtlich liegt bei den FLOWIANERN also die Kraft in der Ruhe, mit der man an die Dinge herantritt.

Und auch für die nächsten Jahre hat Frau Hansen vor allem beständige Wünsche: „Es darf alles so bleiben, wie es ist!“ Auf die nächsten 10 Jahre!