24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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„In der Gruppe bin ich nicht Adriana, ich bin die Mutti!“

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Zu ihrem Jubiläumsinterview stellt Adriana Pätsch gleich zu Beginn fest: „Ich arbeite sehr gerne hier. Die Kinder sind super. Und es ist auch schön, dass ich keine Erzieherin, sondern Hauswirtschaftskraft bin. Das ist eine andere Rolle für die Jugendlichen. Ich bin nicht Adriana, sondern die Mutti der Wohngruppe!“.

Bei der FLOW gelandet ist sie damals als alleinerziehende Mutter mit einem Kleinkind durch den Tipp einer Kollegin. „Da wurde ich gefragt: Kannst du dir vorstellen mit kleinen Kindern Kekse zu backen? Ja, das konnte ich mir sehr gut vorstellen“, lacht die gute Seele des Teams in Oer-Erkenschwick, in dem sie in zehn Jahren ein fester Bestandteil der Gruppe geworden ist.

Besonders glücklich machen Frau Pätsch Momente, in denen Ehemalige vorbeikommen und aus ihrem aktuellen Leben berichten. „Wenn sie erzählen, dass sie jetzt eine eigene Wohnung haben, einen Führerschein, einen Ausbildungsplatz. Das ist toll!“

Das Leibgericht der Bewohner*innen kann die Hauswirtschaftskraft leicht benennen: „Nudeln in allen Variationen. Nudeln gehen einfach immer bei den Kids. Die Kollegen essen am liebsten Gnocchi mit Sauerkraut und geräucherter Wurst. Aber die Wünsche der Kinder gehen natürlich vor“, lacht sie.

Ihrem selbst vor zehn Jahren würde Adriana Pätsch den Ratschlag geben: „Sei nicht ängstlich. Sei offen, versuche, die Jugendlichen zu verstehen und sei nicht nachtragend nach einem Konflikt.“

Abschließend stellt sie fest: „Ich bin ein glücklicher Mensch. Ich wünsche mir deshalb auch für jeden anderen Menschen, Offenheit, Gesundheit und, dass jeder sein Glück findet.“

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