24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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“Man ist Gast in den Familien”

Veröffentlicht:

Nur wenige Mitarbeiter haben so viel Arbeits- und Organisationserfahrung im ambulanten Bereich der FLOW gesammelt wie Martin Radtke. Seit 2010 hat der Diplom-Sozialarbeiter unzählige Familien betreut, ist tausende von Kilometern von Hausbesuch zu Hausbesuch gefahren, hat Eltern-Kind-Umgänge begleitet, Kinderschutzfälle übernommen, Vertrauensarbeit und Familienhilfe geleistet, und als “Marte Meo Praticioner” Familien gefördert und Jugendliche verselbständigt.  Auch im stationären Wohngruppendienst hat er schon als Springer ausgeholfen.

Insbesondere sei es die Vielfältigkeit der ambulanten Hilfen, die den Reiz als Fachkraft ausmache, erklärt Herr Radtke weiter, denn „auch nach zehn Jahren ist jede Familie eine neue Erfahrung. Es gibt zwar „Standard“-Probleme, aber letztlich sind es immer wieder unterschiedliche Ereignisse, die Familien in Krisen bringen können. Man wird meistens wegen eines bestimmten “Störfeuers” beauftragt. Auf den zweiten Blick zeichnen sich aber oft andere Probleme ab, die man dann im Rahmen von Vertrauensarbeit lösen kann.“

Der Bereich der ambulanten Hilfen hat im Laufe der Jahre vielen Umstrukturierungen getrotzt. Insgesamt sechs Umzüge hat Herr Radtke mit seinen ambulanten Teams miterlebt. Diese fehlende Verortung empfindet er manchmal als problematisch. „Da würde ich mir noch mehr Präsenz für die Belange der Teams wünschen“, reflektiert er.

Zuletzt mussten die „Ambulanten“ COVID19 begegnen und versuchen, die Familien so gut es geht auch persönlich weiter zu betreuen, “im Notfall sogar draußen mit Maske”, erklärt Herr Radtke, die Hauptsache sei, dass “die Familien nicht abrutschen.“ Das besondere Engagement der Kollegen hat auch die pädagogische Leitung Susanne Waschkowitz auf dem Radar:  „Die Arbeit der ambulanten Teams ist von unschätzbarem Wert und auch wichtig, um die stationären Bereiche zu unterstützen und präventiv zu wirken.“

Wenn Herr Radtke seinem Selbst vor zehn einen Tipp für die Zukunft geben könnte, dann diesen: „Sei selbstsicherer, auch gegenüber der Chefetage.“ Und was wünscht er sich für Zukunft? “Privat darf es so schön bleiben, wie es ist. Auch beruflich kann es gerne weiter so spannend zugehen. Der Bereich macht viel Spaß und Beruf und Familie sind gut miteinander vereinbar. Nun wünsche ich mir noch, meine Fortbildung zum Systemischen Berater erfolgreich zu beenden und genauso in meiner Arbeit anwenden zu können, wie meine Marte-Meo-Kenntnisse. An der Methode gefällt mir besonders der Ansatz, dass das Augenmerk auf den positiven Dingen liegt.“

Bild v.l.n.r.: Hermann Muß, Martin Radtke und Susanne Waschkowitz