24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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“Mein Team hat aus mir den Menschen gemacht, der ich heute bin!”

Veröffentlicht:

Lina Mengel ist ein wahrer, alter FLOW-Hase und aus der WG FLOW Recklinghausen nicht mehr wegzudenken. Anlässlich ihres Dienstjubiläums haben wir ihre Zeit bei der FLOW Revue passieren lassen:

Frau Mengel, wie sind Sie zur FLOW gekommen?

Angefangen hat mein Weg mit einem 6-wöchigen Schülerpraktikum. Leider habe ich danach die Stelle für das Anerkennungsjahr nicht bekommen und habe dieses dann im einem Kindergarten begonnen. Jedoch hat die Stelle für mich nicht gepasst, sodass ich nach einem halben Jahr einfach zum Telefon griff und auf gut Glück Barbara Freundt (FLOW Sachgebietsleitung Partizipation und Beteiligung) anrief, die ich noch aus meiner Zeit im Kinderschutzhaus FLOW Dattteln kannte. Sie teilte mir mit, dass in Recklinghausen eine Praktikumsstelle frei geworden ist. Ehe ich mich versah, hatte ich einen Termin zum hospitieren und zwei Wochen später war ich schon Anerkennungspraktikantin in der WG FLOW Recklinghausen. Das war mein Startschuss. Heute bin ich noch immer in Recklinghausen und mittlerweile auch Teamkoordinatorin geworden. Die Gruppe ist mein Baby und liegt mir sehr am Herzen. Nach meiner ersten Schwangerschaft war für mich klar: Entweder zurück nach Recklinghausen oder gar nicht. Ich fühle mich hier einfach angekommen. Erfreulicherweise hat das alles gut gepasst. Klar hat sich in meiner Abwesenheit einiges geändert, aber ich wurde vom ganzen Team herzlich in den Mutterschutz verabschiedet und genauso freudig wieder aufgenommen.

Was ist ihre schönste Erinnerung?

Ich muss ganz klar sagen, das dass erste Team in Recklinghausen mich sehr geprägt hat und mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Das wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es fühlte sich nie wie Arbeit an sondern wie Freunde, die zusammenkommen und mit unseren Bewohner*innen eine gute Zeit gestalten. Ich erinnere mich außerdem gerne an jede einzelne Mentorenschaft zurück.

Mein erstes Mentorenkind wird mir immer im Gedächnis bleiben. Die würde ich auch wirklich gerne irgendwann mal wieder sehen. Ein anderes Mädchen wurde mit 3 Jahren aufgenommen. Ich habe sie in den Kindergarten begleitet, in die Grundschule und jetzt in die weiterführende Schule. Man bekommt die Prozesse sehr nah mit. Die Entwicklung zu sehen und mit zu erleben, das war schon besonders. Die Kinder haben durchschnittlich eine längere Aufenthaltszeit bei uns. Unsere längste Bewohner*in ist in ihrem zwölften Jahr bei uns. Wir sind ihr Zuhause, da lernt man die Kinder anders kennen und, es vereinfacht die Elternarbeit und die Arbeit mit den Jugendämtern ungemein weil man diese dann auch wirklich lange und gut kennt. Man vertraut sich gegensetig.

Was würden Sie ihrem ich von vor 10 Jahren mit auf den Weg geben?

Ich hab nur einen Satz dafür: ” Du macht alles richtig.” Es war genau der richtige Weg für mich, weg vom Kindergarten und Richtung Jugendhilfe zu gehen. Ich meine – ich habe meinen Mann hier kennengelernt! (lacht) Wir sind verheiratet und unser zweites Kind ist unterwegs. Sowohl privat als auch beruflich bin ich sehr glücklich und angekommen. Die FLOW gehört einfach zu meinem Leben und ich könnte mir nicht vorstellen, woanders zu arbeiten. Auch wenn es mit bald zwei Kindern auch mal schwierig wird, lohnt es sich für mich. Entweder, man liebt es oder eben nicht.

Welche Tipps haben Sie für jüngere Kolleg*innen?

Halte durch! Es wird irgendwann besser. Es wird entspannter und schöner. Das Anerkennungsjahr in der stationären Jugendhilfe ist schon hart, vor allem wenn man die Belastung durch Nachtdienste und co noch nicht so kennt. Aber am Ende ist man einfach stolz. Ich hatte zwei Anerkennungspraktikantinnen zwischen meinen Schwangerschaften, die ich ganz oft an die Hand genommen und sie motivert habe, durchzuhalten wenn es mal hart wurde. Das macht ganz viel aus, sich den jüngeren Kolleg*innen anzunehmen, denn ich weiß, wie fordernd es manchmal sein kann.

Was ist ihr Wunsch für die nächsten 10 Jahre?

Das ich den Beruf und mein Privatleben weiterhin so gut vereinbaren kann. Ich möchte jeden Moment mit meiner eigenen Familie und auch der Flow-Familie genießen!

Wir wünschen Frau Mengel und Ihrer Familie von Herzen alles Gute! Auf weitere 10 Jahre!

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