24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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Seit zehn Jahren unter derselben Nummer für die Familien erreichbar

Veröffentlicht:

2010 machte Frau Göleli ihr Anerkennungspraktikum bei der FLOW im ambulanten Team in Witten. „Die Kolleginnen waren damals schon drei Jahre im Dienst und das kam mir megalange vor. Und jetzt? Bin ich selbst schon 10 Jahre dabei“, reflektiert Frau Göleli auf die Frage nach ihren Anfängen bei der FLOW. Im Rückblick stellt sie wichtige Meilensteine in der eigenen professionellen Entwicklung fest. „Am Anfang war ich schon sehr sensibel und emotional. Ich erinnere mich an einen Fall in meinem ersten Jahr, als eine Mutter ihren Sohn nicht annehmen wollte oder konnte. Das hat mich sehr mitgenommen. Es dauerte eine Zeit, bis ich eine gewisse Abgeklärtheit entwickelt habe.“

Mit dem Thema Abgrenzung geht sie heute ganz anders um: „Ich nehme die Arbeit nicht mehr mit nach Hause, kann Feierabend machen. Natürlich unterhalten wir uns nach dem Dienst vielleicht noch eine Weile über das Tagesgeschehen oder Ereignisse, aber dann kann ich abschalten. Das ist wichtig.“
„Die Entwicklung einer professionellen Empathie ist substantiell“, stimmt der pädagogische Sascha Rogowski ein und findet lobende Worte für die Gruppe: „Die Intensiv FIT in Witten-Herbede ist ein ganz spezielles Team. Eine Einheit, die viel angefragt wird und fachlich hervorragend aufgestellt ist. Die Kolleginnen machen einen guten, phantastischen Job. Sie lassen sich nicht in die Suppe spucken und sind auch beim Jugendamt sehr beliebt.“

Die Arbeit in der Tagesbetreuung ist für Frau Göleli eine Herzensangelegenheit. Zusammen mit dem restlichen Team hat sie die Räume bunt und mit vielen Fotos von gemeinsamen Ferienfreizeiten gestaltet, Möbel selbst gebaut. Auch hat das Team keine Hauswirtschaftskraft. „Wir möchten das selbst machen, wie Zuhause“, schmunzelt sie. „Die Intensiv-FIT ist in ihrer Zusammensetzung klein, eben intensiv, und hat sehr viel Spaß zusammen. Die Kids sind schon etwas älter. Letztes Jahr waren wir zusammen in Berlin. Es sind ganz tolle Kinder!“

Welche Geschichte ist besonders im Gedächtnis geblieben?

„Eine besonders positive Geschichte ist der Kontakt zu einer Jugendlichen, deren Familie ich vor zehn Jahren betreut habe. Bis heute ruft sie mich regelmäßig auf dem Diensthandy an. Das klappt übrigens, weil ich seit zehn Jahren die gleiche Nummer habe“, lacht Frau Göleli. „Dann erzählt sie mir, wie es ihr ergeht, wir treffen uns und sie bedankt sich für die Dinge, die sie bei uns lernen konnte. Das ist toll und berührt mich.“

Frau Göleli hat außerdem eine Ausbildung zur Suchtberaterin beim LWL gemacht und ist über die Jahre zur Expertin für Besuchskontakte geworden.

Was würde sie ihrem Ich von vor 10 Jahren raten?

„Lass dich nicht unterkriegen. Du brauchst viel Kraft für diese Arbeit und du hast sie.“