24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

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Beteiligungs- und Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche

Kinder und Familien der Kinder- und Jugendhilfe haben bestimmte Rechte und Pflichten. Wir nehmen diese Rechte sehr ernst und bieten deshalb eine Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Rechten verletzt oder nicht ernst genommen fühlen.

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Statement zum Presseartikel der WAZ vom 29.09.2021 “Müll und Bedrohung: Bottroper leiden unter Jugendeinrichtung”

Veröffentlicht:

Am 28.09.2021 erreichte uns eine Anfrage zur Situation unserer Wohnprojekte im Bottroper Eigen. Der Bitte an die WAZ um einen Aufschub der Veröffentlichung wurde nicht entsprochen. Im Ergebnis ist ein Artikel erschienen, der uns in all seiner fehlenden Seriosität erschrocken hat und dessen wahre Ziele uns verborgen bleiben.
Wir sind erschüttert, wie Privatpersonen und Medien gegen Kinder und Jugendliche die Öffentlichkeit suchen. Unsere Schützlinge werden in den sozialen, Online- und Printmedien durch diese Menschen in diskriminierender Form dargestellt und assoziiert mit Begriffen wie „Müll“, „Pöbelei“, Angstraum“, „Bedrohung“, „Fäkalien“, „Beschimpfung“, „Lärm“ etc.
Bei all dem verbalen Eifer darüber, unsere BewohnerInnen als Kern des Übels und Terrors darzustellen, wird offenbar das unseres Erachtens wichtigste Ziel aus den Augen verloren: konstruktive Lösungen für eine Gesellschaft des Miteinanders zu finden. Der Schutz unserer Kinder, die bereits häufig schon schwere Schicksale und Vorkommnisse in ihrem jungen Leben bewältigen mussten, steht für uns als Einrichtung an oberster Stelle. Diese Einstellung zu Kindern und jungen Menschen teilen wir offenbar nicht mit jedem.
Wir haben als Jugendhilfeeinrichtung den Auftrag, Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, Lebensperspektiven zu entwickeln und zu einem „normalen“ Leben befähigt zu sein. Dafür benötigt es AUCH einen normalen Lebensraum. Seit einem Vierteljahrhundert leben von uns betreute Kinder und Jugendliche in Stadtteilen im gesamten Ruhrgebiet, leben inmitten von „normalen“ BürgerInnen. Wir haben viele Erfahrungswerte und oftmals ist die gemeinsame Nachbarschaft unproblematisch – aber nicht immer ist es so.
Die Konsultation der Presse, auch um zum Beispiel politischen Druck auszuüben, ist ein häufiges Mittel von BürgerInnen, die sich ansonsten hilflos und der Situation ausgesetzt fühlen. Wir akzeptieren diese Vorgehensweise, ABER: Wir sind irritiert über die fehlende Objektivität und ernsthafte Bemühung um eine korrekte Berichterstattung. Wir fragen uns, welche ideelle Zielführung diese mediale Aufbereitung haben könnte. Auch wissen wir, dass nicht alle NachbarInnen der Auffassung sind, die im Zeitungsartikel dargestellt wurde, sondern gut mit unserer Einrichtung klarkommen und das in regelmäßigen persönlichen Gesprächen immer wieder betonen.
Zu guter Letzt möchten wir uns wehren gegen den Versuch, Kinder und Jugendliche, die aus benachteiligten Systemen kommen, durch einzelne NachbarInnen und Medien noch weiter zu schädigen und zu stigmatisieren. Wir möchten unsere schützende Hand auch über alle KollegInnen halten, die sich in 24-Stunden-Diensten im Auftrag der Kommunen um teils schwer traumatisierte Kinder und Jugendliche kümmern. Wir finden es bedrückend, dass die schwierige pädagogische Arbeit durch derartige Kampagnen gestört wird. Egal was kommt, wir werden nicht müde, uns für unsere Schützlinge um eine echte Chancengleichheit einzusetzen. Dafür nehmen wir in Kauf, dass wir auch in der Öffentlichkeit immer wieder Menschen und Institutionen begegnen, die sich abwertend und diskriminierend verhalten.

-Die Geschäftsführung der Kinder- und Jugendhilfe FLOW gemeinnützige GmbH-

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