24h Rufbereitschaft

Rufbereitschaft

Rund um die Uhr!

Die Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH verfügt über einen 24-stündigen Rufbereitschaftsdienst zur Unterstützung der Jugendämter außerhalb der Öffnungszeiten. Unsere Rufbereitschaft ist bei familiären Krisen, die das Kindeswohl beeinträchtigen, zu Abend-, Nacht- und Wochenendzeiten erreichbar und unterstützt bei der Klärung der Krisensituation telefonisch wie auch vor Ort. Zur Deeskalation und auch zum Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen kann gegebenenfalls eine Fremdunterbringung zur Abwendung der Gefahr durchgeführt werden. In diesem Falle führt der Rufbereitschaftsdienst das Kind einer Wohngruppe oder auch nach Möglichkeit Verwandten zu.

Der FLOW—Rufbereitschaftsdienst ist außerhalb der ordentlichen Geschäftszeiten der Jugendämter über die örtlichen Polizei- oder Feuerwehrleitstellen sowie über die aufgeführte Handynummer jederzeit erreichbar.

+49 (0) 163 – 4118161

AAT®- Anti-Aggressivitäts-Training

Sozialpädagogisch betreutes Wohnen

Das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT®) ist eine Form des sozialen Trainings, in dem (im Auftrag des Opfers) tertiär-präventiv an TäterInnen gearbeitet wird. Oftmals sind die zu trainierenden Jugendlichen bereits durch ein verfestigtes Gewaltverhalten auffällig geworden.

Ziel ist es, weitere Gewalttaten zu vermeiden und (re-)sozialisierenden Einfluss zu nehmen. Das beinhaltet, die Gewaltverherrlichung der TäterInnen zu erschüttern, Aggressionshemmungen aufzubauen, Empathie für die Opfer zu erzeugen und Schuldbewusstsein zu entwickeln.


Konzept

  1. Kennenlernen (Regeln des Anti-Aggressivitäts-Trainings, Vertrag für die Dauer und den Ablauf des AATs, Einverständniserklärungen)
  2. Biographie-Arbeit (Soziales Atom, Timeline, "Drei Stärken - Drei Schwächen")
  3. Konfrontative Arbeit (inhaltliche Auseinandersetzung mit der eigenen Tat anhand verschiedener Methoden, Tat-Rekonstruktion mit qualifiziertem Feedback, Aufdeckung der Neutralisierungstechniken, Rollenspiele)
  4. “Heiße Stühle“ (Tat-Auseinandersetzung, Opferempathie, Reflexion)
  5. Opferbriefe (Opferbrief, Korrektur der Opferbriefe, Videos, Auseinandersetzung mit der Opferrolle, Besuch der Gerichtsmedizin o.ä.)
  6. TäterInnenarbeit (Handlungsalternativen, Deeskalationstraining, Körpersprache, Außenwahrnehmung vs. Selbstwahrnehmung)
  7. Kompetenztraining (Kosten-Nutzen-Analyse, Statuswippe, Vertrauensübungen, "Anti-Blamier"-Training, Rollenspiele)
  8. FAF*-Bögen/Lebenswege/Reflexion (Erstellung und Auswertung des FAF-Bogen, "Tor der Zukunft", Abschlussritual)